Varizella-Zoster-Virus VZV

Varizella-Zoster-Virus

Das Varizella-Zoster-Virus (VZV) zählt zu den Herpesviren und ist der Verursacher für die Krankheiten Windpocken, sowie Gürtelrose. Verläuft das Virus als Varizellen, löst es Windpocken als Primärinfektion aus. Als Zoster verursacht es Gürtelrose, man spricht hierbei auch von einer endogenen Reaktivierung, was so viel bedeutet, dass sich das “schlummernde” Virus plötzlich wieder ausbreitet. Denn das Varizella-Zoster-Virus bleibt nach einer Erkrankung mit Windpocken im Körper. Nach einer Infektion bildet das körpereigene Abwehrsystem Antikörper gegen den Erreger. Im Alter können Störungen im Immunsystem auftreten, die es dem Virus wieder erlauben sich zu vermehren. Infizieren kann man sich durch eine Tröpfcheninfektion, dies geschieht indem man die ausgeatmete und infizierte Luft einer anderen erkrankten Person einatmet. Oder durch eine Schmierinfektion, wobei man direkten Hautkontakt mit der Bläschenflüssigkeit den Krusten hat. Auch wenn es sich um ein hochansteckendes Virus handelt, verläuft die Heilung meist ohne Komplikationen. Kinder überstehen die Windpocken normalerweise innerhalb von 5 – 10 Tagen problemlos. Erkranken Erwachsene an Windpocken sind schwere Komplikationen allerdings mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu erwarten.