Windpocken Behandlung

Weil Windpocken normalerweise von alleine und ohne Komplikationen abheilen, werden oft nur die Symptome behandelt. Gegen den Juckreiz werden kühle Kompressen oder juckreizstillende Medikamente eingesetzt. Es empfiehlt sich ausserdem die Nägel kurz zu schneiden, damit das betroffene Kind die juckenden Entzündungen nicht aufkratzt, womit Bakterien in die Wunden gelangen könnten.

Gegen den Juckreiz helfen feuchte und kühle Kompressen. Diese können in einer austrocknenden oder hautberuhigenden Lösung getränkt sein. Speziell Lösungen auf Zinkbasis wie Tannosynt® Lotio und Tannolact® Lotio sind hierfür gut geeignet. Diese Zinkoxid-Schüttelmixturen mit 1% synthetischem Gerbstoff wirken entzündungshemmend, juckreizlindernd und austrocknend. Da sie grundsätzlich sehr gut verträglich sind, können sie auch bei Kleinkindern, sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit eingesetzt werden. Ebenfalls unterstützend wirken Antihistamine wie z.B. Fenistil® Tropfen. Diese wirken juckreizlindernd und erleichtern den Kindern das Einschlafen am Abend.

Bei stark ausgeprägten Windpocken lässt sich der Juckreiz in manchem Fällen trotz dieser Medikamente nicht immer ausreichend lindern. Es ist aber unbedingt darauf zu achten, dass Kratzen so gut wie möglich vermieden wird. Ansonsten können Bakterien in die Wunden gelangen oder sogar Narben zurückbleiben.

Achtung: Medikamente mit Acetylsalicylsäure (ASS) dürfen Kindern nicht gegeben werden, da diese das seltene aber lebensgefährliche Reye-Syndrom auslösen können!

Tannosynth® Lotio


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Tannolact® Lotio


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Fenistil® Tropfen


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